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Restmüll

die schwarze Tonne

In den Restmüll gehören alle Reste, die übrig bleiben, wenn vorher genau und richtig getrennt wurde.
Vermeidungstipp – Restmüll

Statt Einwegbechern beim morgendlichen Kaffee einfach einen wiederverwendbaren Becher benutzen – spart Abfall und hilft der Umwelt!

Das gehört in den Restmüll:

  • Kalte Asche

  • Fotos, Klebeetiketten
  • Hygieneartikel (Binden, Tampons)
  • Katzenstreu & Hundekot
  • Klarsichthüllen
  • Kehricht
  • Verschmutzte Folien (z.B. von Fleisch)
  • Verschmutztes Papier
  • Schuhe (nicht mehr tragbar)
  • Staubsaugerbeutel
  • Windeln
  • Woll-, Stoff- und Teppichreste
  • Zahnbürsten
  • Zigarettenstummel

Abfallwirtschaftsgesetz 2002 §28b

Jede Person in Österreich ist zur Abfalltrennung gesetzlich verpflichtet.

Durch konsequente Abfallvermeidung und genaue Abfalltrennung kann das Restabfallaufkommen reduziert und dadurch große Mengen an Emissionen eingespart werden! Aus diesem Grund ist die richtige Abfalltrennung auch ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz.

Zu viele biogene Abfälle im Restmüll

Biogene Abfälle (also Lebensmittelabfälle und Grünschnitt) gehören in die Biotonne oder auf den Komposthaufen, nicht in den Restmüll. Trotzdem landen in Niederösterreich rund 37 kg biogene Abfälle pro Person und pro Jahr im Restmüll
(Restmüllanalyse 2025, Land NÖ).

Organische Abfälle gehören auf den Kompost oder in die Biotonne, um wertvolle Nährstoffe zu recyceln und die Menge des Restmülls zu verringern.

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Mehr Informationen

Vermeidbare Lebensmittelabfälle in der Restmülltonne

0 kg vermeidbare Lebensmittelabfälle pro Jahr pro Kopf

Im Jahr 2025 fielen insgesamt 35.439 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle im niederösterreichischen Restmüll an. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Menge von 21 Kilogramm Lebensmittel im Jahr, die eigentlich noch genießbar wären. Vermeidbare Lebensmittelabfälle die in der Biotonne oder am Kompost landen sind dabei noch gar nicht miteingerechnet (Restmüllanalyse 2025, Land NÖ).

Abfallmengen und Restmüll in Nieder­österreich 2022

0 kg Siedlungsabfälle pro Person
Im Jahr 2022 fielen in Niederösterreich insgesamt 907.691 Tonnen Siedlungsabfälle an. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Menge von 534 kg. Der Restmüll machte dabei 237.831 Tonnen aus, was etwa 140 kg pro Einwohnerin bzw. Einwohner bedeutet.

Sperrmüll

Sperrmüll ist jener Abfall, der wegen seiner äußeren Beschaffenheit (Größe und Masse) nicht durch einen Restmüllbehälter erfasst und weder als Wert- oder Problemstoff entsorgt werden kann.

Sperrmüll gehört in Sperrmüllcontainer, die sich am Altstoff-/Wertstoffzentrum (ASZ/WSZ) befinden.

Rest- und Sperrmüll­entsorgung in Nieder­österreich

Die NÖ BAWU im Dienste der NÖ Umweltverbände

Die Abfallwirtschaft in Niederösterreich wird durch regionale Abfallwirtschaftsverbände organisiert. Es gibt 425 Sammelzentren, die eine effiziente und umweltgerechte Entsorgung gewährleisten. Der Großteil des Rest- und Sperrmülls werden in den Müllverbrennungsanlagen in Zwentendorf/Dürnrohr und Zistersdorf thermisch verwertet, wobei Energie zurückgewonnen wird.
KI generierte Mülltonne, auf der Fake steht, die im Wald steht
Mythos
„Trennen ist egal, es wird daraus sowieso Energie gewonnen“

Es wird oft angenommen, dass gesammeltes Plastik in Müllverbrennungsanlagen zum Heizen benötigt wird. Das stimmt nicht!

Restmüll hat auch ohne Plastik einen ausreichend hohen Heizwert. Die getrennte Erfassung von Glas und Bioabfall trägt sogar dazu bei, den Heizwert des verbleibenden Abfalls zu erhöhen.

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